Suche

Programm

Details zum Programm am 14. März 2020 unterhalb der Grafik!

Video-Konferenz auf Zoomunverändert am 14. März 2020!

Video-Stream auf Youtube unverändert am 14. März 2020!

Wegen zunehmender Einschränkung der Reisemöglichkeiten sind alle für die Durchführung vor Ort in Mannheim vorgesehenen Teile der #eVoteCon20 abgesagt.

#eVoteVon20 goes Web! → Fachtag: Online-Wahl in Estland, der Schweiz, der Sozialwahl, zum Betriebsrat — und was dagegen spricht. → Euro-Panel: Brauchen wir ein europäisches Bündnis gegen Online-Wahlen? → Samstag, 14. März 2020: Videokonferenz, Videostream und vor Ort in Mannheim.

Video-Konferenz auf Zoomunverändert am 14. März 2020!

Video-Stream auf Youtube unverändert am 14. März 2020!

Wegen zunehmender Einschränkung der Reisemöglichkeiten sind alle für die Durchführung vor Ort in Mannheim vorgesehenen Teile der #eVoteCon20 abgesagt.

Das Panel zu der Frage Wie emanzipatorisch ist Online-Beteiligung? holen wir zu einem späteren Zeitpunkt nach.

Das Programm der #eVoteCon20 am Samstag, den 14. März 2020, bieten wir unverändert online durch Video-Stream, Video-und Telefon-Konferenz an, weil zu diesen Themen aktuell ein Gesetzgebungsverfahren im Bundestag läuft.


Programm

Programm für den Online-Fachtag der #eVoteCon20 am Samstag, 14. März 2020.

Zum Programm können sich noch Ergänzungen ergeben. Stay tuned!

Du erreichst uns per eMail unter Hallo & eVoteCon · de.


Freitag, 13. März 2020


Das ursprünglich in Mannheim vorgesehene Panel zum Thema Wie emanzipatorisch ist Online-Beteiligung? wurde vorläufig abgesagt. Wir holen dieses Panel zu einem späteren Zeitpunkt nach.

Auch das geplante Get together in Mannheim ist abgesagt.


Samstag, 14. März 2020


10 Uhr

Videokonferenz auf Zoom

Videostream auf Youtube

Online-Fachtag:
Online-Wahlen in Estland, der Schweiz,
der Sozialwahl, zum Betriebsrat —
und was dagegen spricht


10 Uhr — Begrüßung und Einführung in das Themenfeld


11:30 — Bericht zum eVoting-Moratorium in der Schweiz


12:30 Uhr — Warum in die Ferne schweifen? — Irreführende rechtliche Stellungnahmen zu eVoting in der Kampagne für eine Online-Sozialwahl in der Bundesrepublik


Pause


14 Uhr — Schrödingers Stimmzettel: eVoting in Estland


15 Uhr — Ja zu Open Government, Nein zu eVoting


16 Uhr

Videokonferenz auf Zoom

Videostream auf Youtube

Online-Gespräch:
»Digitalisierung« in der Sozialversicherung und die geplante Online-Sozialwahl


Pause

19 Uhr

Videokonferenz auf Zoom

Videostream auf Youtube

Online-Gespräch:
Brauchen wir ein europäisches Bündnis gegen #eVoting?

Fast immer will die #eVoting-Lobby die Einführung von Online-Wahlen mit der Hoffnung auf eine höhere Wahlbeteiligung und auf das Erschließen neuer Gruppen von Wähler:innen verkaufen.

Dort, wo Online-Wahlen eingeführt wurden, liegt für die Erfüllung dieser Hoffnung jedoch keinerlei Evidenz vor — auch nicht in Estland.

Zugleich wird durch die Einführung von Online-Wahlen prinzipbedingt die Möglichkeit beseitigt, dass das Wahlergebnis von Laien aus eigener Anschauung kontrolliert werden kann (die sogenannte Laienkontrolle) — mit der Folge, dass die verbreitete und akzeptierte Wertvorstellung der Öffentlichkeit der Wahl nicht mehr erfüllt ist.

Die fehlende Laienkontrolle führt zur Aufgabe der glaubwürdigen Bestreitbarkeit von Manipulationen des Wahlergebnisses. Die Glaubwürdigkeit der Wahl kann anschließend mit einfachsten Mitteln der politischen Kommunikation angegriffen werden.

Dadurch ist die Wahl nicht mehr neutral gegenüber dem politischen Spektrum, denn rechte Parteien nutzen für ihre politische Kommunikation Verschwörungstheorien, mit denen sie die öffentliche Debatte für ihre politischen Ziele kapern.

Ein Bündnis gegen #eVoting auf europäischer Ebene anzusiedeln macht Sinn:

Darüber hinaus wird die Einführung von eVoting bei einer großen Wahl in der Bundesrepublik alle anderen europäischen Gemeinwesen stark unter Druck setzen, weil die eVoting-Lobby zukünftig die Mandatsträger:innen in den jeweiligen Parlamenten auf regionaler Ebene und auf staatlicher Ebene mit dem Beispiel der Bundesrepublik in die Zange nehmen wird — im Prinzip so, wie dies heute in der Bundesrepublik in viel kleinerem Maßstab schon mit dem Beispiel Estlands geschieht.

Während die eVoting-Dienstleister meist ohnehin in mehreren Staaten tätig sind, fehlt bisher eine öffentliche Debatte im europäischen Zusammenhang über die politischen Aspekte von Online-Wahlen und Online-Abstimmungen mit geheimer Stimmabgabe. Zwar werden die technischen und rechtlichen Fragen von eVoting seit vielen Jahren ausgiebig (wenn auch nicht abschließend) erörtert, sie stehen jedoch zweitrangig hinter den politischen Fragen. Deshalb ist die grenzüberschreitende Entwicklung eines gemeinsamen Wortschatzes, gemeinsamer fachpolitischer Katgorien und einer vergleichenden fachpolitischen Betrachtung des Einsatzes von Wahlgeräten und Online-Wahlen nötig.


Sonntag, 15. März 2020


Alle für Sonntag, den 15. März 2020, in Mannheim vorgesehenen Teile der #eVoteCon20 sind abgesagt.